Weihnachtsgedichte
Sturm in der Heiligen Nacht
Der Sturm fegte über die Schornsteine hinweg,
als Ziel den sternklaren Himmel
der Heiligen Nacht.
Den neugierigen Wolken gefiel
die Quirligkeit des Reisenden,
sie schlossen sich an
danach auch der Mond und die Sterne.
In himmlischer Verbrüderung
vergaßen sie ihre Anbindung zur Erde,
genossen in der Weite ihres Raumes
die Reisefreiheit.
Die einsamen Häuser unten
vereinsamten noch mehr,
rafften sich schließlich auf
und bemühten ihre Phantasie.
So gelang es ihnen mit Gesängen im Inneren,
den stürmischen Himmel über ihnen
in ein himmlisches Zelt umzuwandeln.



